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Pressemitteilung

Es gibt noch viel zu tun!
IN VIA im Gespräch mit Staatssekretär Christian Lange

Der Bitte nach einem Gespräch beim katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit, IN VIA, der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. kam der Gmünder SPD Bundestagsabgeordnete und Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, Christian Lange, gerne nach. IN VIA schilderte dem Abgeordneten die hohe Beanspruchung der Gmünder Mitarbeiterin, Angelika Grimmbacher, die ihr Einsatzfeld im Jugendmigrationsdienst (JMD) hat, und Jugendliche und junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren im ganzen Ostalbkreis betreut.

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V.l.n.r.: Angelika Grimmbacher, JMD Schwäbisch Gmünd, Ilona Rauschopf, Vorstand IN VIA, Ulrike Mucke, Regionalleiterin Nord/Stuttgart online pharmacy, Staatssekretär Christian Lange 

Die derzeitige Situation mit den hohen Zuzugszahlen von Flüchtlingen und Zuwanderern aus EU Ländern bringe es leider mit sich, dass für die jungen Migrantinnen lange Wartezeiten entstehen, bis sie die nötige Unterstützung erhalten können. Leider vervielfältigen sich oftmals die Probleme in dieser Zeit, was wiederum die anschließende Betreuung in den Jugendmigrationsdiensten verkompliziert. IN VIA äußerte Lange gegenüber die Befürchtung, dass der Bundestag die Mittel für die Jugendmigrationsdienste auf das Niveau von 2014 einfriert, was weitreichende Konsequenzen mit sich bringen würde. Staatssekretär Lange versprach, sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen und konnte IN VIA auch kurz darauf mitteilen, dass sich der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, auf Betreiben der SPD-Abgeordneten, dahingehend geeinigt hat, für 2016 den gleichen Betrag wie für 2015 auszuschütten. In Zahlen: Etwas über 50 Millionen Euro stehen auch 2016 für die Jugendmigrationsdienste in der Republik zur Verfügung. IN VIA bescheinigte Lange, dass das ein schöner Erfolg sei, nichtsdestotrotz profitiert der JMD vor Ort nicht davon. Damit die Betreuung von zugewanderten Menschen angemessen geleistet werden kann, müssen die dafür zuständigen Beratungsstellen besser ausgestattet werden. Ulrike Mucke von IN VIA: „Durch Arbeitsmigration, Flucht und Familiennachzug ist unsere Gesellschaft bunter geworden. Der Unterstützungsbedarf zur Bewältigung der vielfältigen Problemlagen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist sowohl quantitativ als auch qualitativ gestiegen. Aus Sicht des Trägers ist es dringend notwendig, die finanziellen Ressourcen für die Arbeit der JMDs an den tatsächlich vorhandenen Bedarf anzupassen. Nur so kann flächendeckend die nötige hohe Qualität erhalten bzw. erreicht werden, wenn die hohe Zuwanderung anhält.

Alle, Bund, Land, Kommunen und Kreise sind gefordert, die Integrationsbemühungen zu verstärken. Für ältere Jugendliche gibt es beispielsweise keine Möglichkeiten eines kostenlosen aufbauenden Sprachunterrichts. Nur Empfänger von Sozialleistungen haben Zugang zu einem staatlich geförderten Aufbausprachkurs. Familien mit geringem Einkommen profitieren nicht davon. Junge Menschen und ausländische Fachkräfte können deshalb ihr berufliches Potential oftmals nicht ausnutzen, so Angelika Grimmbacher.

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IN VIA - Auf dem Weg

IN VIA ist auf dem Weg mit und für Kinder und Jugendliche, Mädchen und junge Frauen, junge Migranten/innen sowie Reisende und "Menschen unterwegs".
Wie ein roter Faden zieht sich die Begleitung, Unterstützung und Hilfe für junge Menschen auf ihrem Weg durch unsere Arbeit: Auf ihrem Weg ins Leben, in die eigene Lebensplanung, in Beruf und Gesellschaft, in die neue Heimat...
Diese Hilfen werden von hauptberuflichen Mitarbeiter/innen in Zusammenarbeit mit ehrenamtlich Engagierten angeboten.

Hier können Sie den Flyer herunterladen

Kontakt

Vorstand
Ilona Rauschopf
Stöckachstraße 55
70190 Stuttgart

Tel. 0711 92562-70
Fax 0711 92562-88
i.rauschopf@invia-drs.de

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