Die Wilde Hilde wird 70...

... und ist immer noch attraktiv und vielfältig

Seit

1949 gibt es die Kindertagesstätte Große Hilde in der Olgastraße 62

und seit

2009 die Kinderkrippe Kleine Hilla in der Olgastraße 120A.

Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Kindertagesstätte

Bis zu 145 Kinder im Alter von einem Jahr bis 6 Jahren singen, spielen, lachen und lernen in elf Gruppen der Kindertagesstätte Wilde Hilde.

Davon sind bis zu 60 Kinder im Alter von einem Jahr bis zu drei Jahren in der Kleinen Hilla - der Krippe der KiTa Wilde Hilde.

Bis zu 85 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahre spielen und lernen in der Großen Hilde - dem Kindergarten mit altersgemischten Gruppen der KiTa Wilde Hilde. Wir sind eine von Internationalität geprägte Kindertagesstätte: Bis zu 40 Nationen - ein Fünftel der Weltländer - sind vertreten.

Betreuungszeiten

Unsere Einrichtung ist von Montag - Donnerstag von 07.00 - 17.00 Uhr und am Freitag von 08.00 - 16.00 Uhr geöffnet. Im Bereich Krippe (Kinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren) Montag - Freitag von 08.00 - 16.00 Uhr.

Die Familien können sich im Zeitraum von 07.00 - 17.00 Uhr (freitags bis 16 Uhr) einen täglichen Betreuungszeitraum von sieben bis zehn Stunden wählen, in der Krippe im Zeitraum von 08.00 - 16.00 Uhr eine tägliche Betreuungszeit von 7 bis 7,5 Stunden. Bei einem zu Beginn des Betreuungsverhältnisses nicht optimalen Betreuungszeitraum kann nach Aufrücken in der Warteliste ein längerer Betreuungszeitraum gebucht werden.

Die Kindertagesstätte hat 23 Schließungstage im Jahr.

Verpflegung

Wir werden von der Küche des Kolping Bildungshauses beliefert.

Der Caterer bereitet die Speisen ohne Schweinefleisch zu und achtet besonders auf die Frische der Zutaten.

Jede Woche gibt es einen neuen Speiseplan mit unterschiedlichen Menüs. Es gibt hauptsächlich vegetarische Gerichte.

Zum Nachtisch gibt es im Wechsel Joghurt oder frisches Obst.

MitarbeiterInnen

In jeder Gruppe arbeiten drei bis vier Fachkräfte (Erzieher*innen, Kinderpflegerinnen, Heilpädagoginnen, Physiotherapeutinnen, Grundschullehrerinnen, Sozialpädagoginnen, Ergotherapeutinnen, Logopädinnen, Jugend- und Heimerzieherinnen sowie Psychologinnen). Zu unserem Team zählen Praktikant*innen, Schulpraktikant*innen und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen sowie ein Leitungsteam.

Grundverständnis

Im Zusammenspiel mit den Vorgaben des Orientierungsplans des Landes Baden-Württemberg orientieren wir uns in der täglichen Arbeit an dem EEC-Ansatz (Early Excellent Centres), bei Kindern unter drei Jahren mit der Schwerpunktsetzung nach dem Konzept Emmi Piklers. Unsere Arbeit richtet sich an einer konsequenten Entwicklungs- und Bildungsbegleitung von Kindern aus.

Das bedeutet eine enge Zusammenarbeit mit den Familien und die Öffnung verschiedener Angebote des Kinder- und Familienzentrums für Familien im Stadtteil.

Drei Grundannahmen des EEC-Konzepts leiten uns dabei:

• Jedes Kind ist exzellent (einmalig)

• Die Eltern/Familie des Kindes sind die Experten ihres Kindes

• Das Kinder- und Familienzentrum öffnet sich zum lokalen Umfeld

Bildung sehen wir als einen Selbstbildungsprozess eines jedes einzelnen Kindes, in dem es sich in seinem Tempo, seinem Rhythmus die Welt aneignet. Durch die Anwendung von Handlungsmustern (Schemas) setzen sich Kinder mit ihrer Umwelt auseinander. Sie probieren im Spiel an vielfältigen Gegenständen und Situationen ein Schema aus, und entwickeln darüber ein Verständnis, wie die Dinge funktionieren. Aus der Verknüpfung verschiedener Muster und deren Zusammenhänge entstehen weitere Denk- und Handlungskonzepte. Diese Art des Lernens - ich lerne, in dem ich etwas erbaue / konstruiere -, erfolgt stets aus einem inneren Antrieb.

Im Bereich der Krippe lehnen wir uns an die Prinzipien von Emmi Pikler an. Die ungarische Kinderärztin hat auf eindrucksvolle Weise nachgewiesen, dass die natürliche Bewegungsentwicklung der Kinder und ihre Freude am selbständigen Spiel am besten unterstützt wird, wenn es in einer sorgsam vorbereiteten Umgebung aktiv sein kann, ohne angeleitet oder gedrängt zu werden. "Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viele Dinge selbst entdeckt. Wenn wir ihm bei der Lösung aller Aufgaben behilflich sind, berauben wir es gerade dessen, was für seine geistige Entwicklung das wichtigste ist. Ein Kind, das durch selbständige Experimente etwas erreicht, erwirbt ein ganz andersartiges Wissen, als eines, dem die Lösung fertig geboten wird" (Emmi Pikler, Friedliche Babys – zufriedene Mütter)

Die Räumlichkeiten sind so gestaltet, dass sowohl Alltagserlebnisse ermöglicht werden, als auch Bewegungs- wie Rückzugsmöglichkeiten bestehen. Die Räume in ihrer Anordnung und Ausgestaltung entsprechen den Bedürfnissen der Kinder während der wachen Phasen ebenso wie beim Schlafen, beim Essen wie beim Spielen.

Für die Kinder ist es wichtig, so häufig wie möglich Natur sinnlich erfahren zu können. Die Kinder sollen zu allen Jahreszeiten die Vielfalt der Natur erleben. Für ein bis zwei Stunden am Tag gehen wir bei fast jedem Wetter hinaus. Kleinere Ausflüge zu den umliegenden Spielplätzen wie zur nahe gelegenen Etzelfarm stehen ebenso auf dem Programm wie der wöchentliche Ausflug in den Wald oder Park. Hier können die Kinder mit Sand, Wasser, und Naturmaterialien spielen und erste Erfahrungen mit den Tieren der Etzelfarm machen. ‚In der Natur gibt es auf jeder Ebene der Komplexität für jedes Kind etwas, das interessant ist: von einfachen Kieselsteinen über komplexere Tannenzapfen bis hin zu Pflanzen und Tieren mit ihrem unerschöpflichen Reichtum an Formen, Farben und (bei Tieren) Bewegungsmustern. Der aktive Geist des jungen lernenden Menschen wird sich in einer solchen Umgebung heraussuchen, was für ihn interessant ist, was dann zu Erlebnissen führt, in deren Rahmen gelernt wird (Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Artikel aus Welt des Kindes 2/2008).

Als multikulturelle Einrichtung lernen wir unsere Religiosität mit den Augen Menschen anderer Kulturen zu sehen und zu erleben. Gemeinsam mit den Kindern entdecken wir religiöse Traditionen und verankern diese im Kita-Alltag. Mit nachvollziehbaren Symbolen leben wir Rituale, die die christliche Botschaft entlang des Kirchenjahres erfahrbar machen. Adventsspirale, Apfelkerzen, Adventsgottesdienste, Osterkerzen, Ostergras, Gottesdienste vor den Sommerferien, Getreidekranz binden und Erntedank als interkulturelle und interreligiöse Feier mit Familien, sind religiöse Spuren durch das Jahr unserer Einrichtung.

Damit Sie sich einen optischen Eindruck verschaffen können, haben wir einen Film über unsere Einrichtung und unser Konzept erstellt

Leitbild

In der Mitte unseres Handelns steht der einzigartige Mensch als Teil eines Ganzen.
Wir möchten mit unserer Arbeit erreichen, dass alle Kinder bei uns

sich FREI ENTFALTEN können

Das Kind ist Baumeister seiner selbst. (Maria Montessori)
Wir sehen jedes Kind als Gestalter seiner Umwelt, in dem wir es aktiv in seiner eigenen Kreativität auf dem Weg zur Selbständigkeit und Verantwortungsfähigkeit begleiten.


 

sich GEBORGEN fühlen

Erziehung ist Liebe und Vorbild, sonst nichts. (Pestalozzi)
Durch unseren liebevollen und verständnisvollen Umgang mit den Kindern schaffen wir eine angstfreie Umgebung, in der Individualität ihren Platz hat.
 Alle Kinder sollen unseren Respekt für ihren eigenen Entwicklungsweg spüren.


GLÄUBIG sein können

Lasst die Kinder zu mir kommen. (Jesus in Markus 10,14)

Jedes Kind ist ein einzigartiges Geschöpf Gottes. Es ist von Grund aus offen und blickt positiv in die Zukunft. Wir vermitteln Grundhaltungen wie Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Werte wie Respekt im Sinne des christlichen Menschenbildes. Dabei ist uns ein offener, einladender und vertrauensvoller Umgang mit Kindern und Familien aller Nationen, Kulturen und Religionen wichtig.

VERSTANDEN werden

Sprache ist der Schlüssel zur Welt. (Verfasser unbekannt)

Kommunikation findet auf verschiedenen Ebenen statt. Die Ebene des gesprochenen Wortes hat bei uns einen hohen Stellenwert. Kinder, die sagen, was sie denken, das ausdrücken können, was sie wollen, Fragen stellen und sich interessiert zeigen, werden nicht überhört und übersehen.

 

NEUGIERIG bleiben

Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig. (Albert Einstein)

Aufgeschlossen und wissbegierig können die Kinder ihre individuellen Lernschritte in den verschiedenen Lebensbereichen vollziehen. 
Neben der Sprache gehören elementare Sinnesbildung und Körperbewußtsein dazu.
 

 

 

 

GEMEINSAM leben können

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. (Martin Buber)
Als Kinder, Eltern und Erzieherinnen sind wir eine Gemeinschaft, in der soziales Miteinander gelebt wird. Dazu zählen gegenseitige Wertschätzung und Toleranz.
 Jede ist mit ihren individuellen Begabungen und Fähigkeiten wertvoll. 
Gemeinschaft verstehen wir im weiteren Sinn auch mit der Schöpfung unserer Welt. Auch für sie tragen wir Verantwortung. 
Uns ist bewusst, dass wir mit unserem Handeln Einfluss auf Mensch, Tier und Natur haben.


Die weibliche Form schließt die männliche mit ein.

Projekte

Wir sind Projektstandort vom bundesweiten Programm 

Termine

Jahresplanung

Unsere Jahresplanung für 2019 finden Sie hier

Wenn Sie Interesse haben unser Kinder- und Familienzentrum Wilde Hilde besser kennen zu lernen, dann sind Sie ganz herzlich zu unseren Infoabenden eingeladen.

Diese finden wie folgt statt:

Donnerstag, den 14. November 2019 - in der Wilden Hilde

von 17:00 Uhr - ca. 18:30 Uhr in der Olgastraße 62 im Raum 131 bzw. in den KiTa-Räumen im Erdgeschoss.

Donnerstag, den 06. Februar 2020 - in der Wilden Hilde

von 17:00 Uhr - ca. 18:30 Uhr in der Olgastraße 62 im Raum 131 bzw. in den KiTa-Räumen im Erdgeschoss.

Donnerstag, den 18. Juni 2020 - in der Kleinen Hilla

von 17:00 Uhr - ca. 18:30 Uhr in der Olgastraße 120 in den Räumen der Kleinen Hilla, Eingang im Hinterhof.

Donnerstag, den 12. November 2020 - in der Wilden Hilde

von 17:00 Uhr - ca. 18:30 Uhr in der Olgastraße 62 im Raum 131 bzw. in den KiTa-Räumen im Erdgeschoss.

Anmeldung in der Verwaltung bei  a.aichele-holler@invia-drs.de.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Gebühren

Hier steht die aktuelle Gebührenliste zum Download.

Anmeldung

Bitte melden Sie Ihr Kind unter: http://www.stuttgart.de/kits bei uns in der KiTa Wilde Hilde an.

Kontakt

Wilde Hilde

Am „Stammsitz“ der Kindertagesstätte Wilde Hilde sind untergebracht:

  • Gruppenräume für die Großen Hilde : Kindergarten und altersgemischte Gruppen der Kindertagesstätte Wilde Hilde.
  • Büro Familienzentrum
  • Büros der KiFaZ Wilde Hilde.

Im Gebäude befinden sich auch das Hildegardisheim und Büros von IN VIA.

In VIA Kinder- und Familienzentrum Wilde Hilde

Karin Lakotta

Einrichtungsleitung Große Hilde und Kleine Hilla
Olgastrasse 62
70182 Stuttgart
Tel.  0711/ 24 89 31 – 56
Fax: 0711/ 24 89 31 – 31

Große Hilde

Kindertagesstätte Große Hilde

Bereichsleitung

Marijana Jovicic

Olgastrasse 62

70182 Stuttgart

Tel.  0711/ 24 89 31 – 59

Fax: 0711/ 24 89 31 – 31

 

Kleine Hilla

Kinderkrippe Kleine Hilla

Karin Stefan

Bereichsleitung

Olgastraße 120 A

70180 Stuttgart

Tel.      0711 22 04 69-22

Fax      0711 22 04 69-29