Zentrum für Interkulturelle Mädchen- und Frauenarbeit - ZIMA

IN VIA ZIMA bietet Mädchen und jungen Frauen aus Stuttgart im Alter von 14 bis 27 Jahren kultur- und geschlechtssensible Räume und Lernfelder, in denen ihre Identitätsentwicklung gestärkt wird und sie ihre Ressourcen entfalten können.

ZIMA umfasst folgende Arbeitsfelder: präventive Bildungsarbeit an Schulen, pädagogische Freizeitangebote und niedrigschwellige Beratung.

 

ZIMA unterwegs

… bietet Workshops für Schülerinnen aller Schularten ab Klasse 7 an. Im Fokus stehen je nach Bedarf der Teilnehmerinnen Themen wie Identitätsfindung, Beziehungen und Sexualität, Interkulturelles und Soziales Lernen, Gesundheitsprävention,  Gewaltprävention oder Berufsorientierung.

Weitere Themen auf Anfrage.

Bei gemischtgeschlechtlichen Klassen unterstützen die ZIMA Mitarbeiterinnen die Lehrkräfte/Schulsozialarbeit im Vorfeld, eine Alternative für die Jungen während der Workshop-Zeit zu finden.

Da den ZIMA Sozialarbeiterinnen eine professionelle und transparente Arbeit wichtig ist, können nachfolgend die ZIMA Leitlinien für Workshops sowie inhaltliche Informationen zu den einzelnen Workshop Themen eingesehen werden.

Das ZIMA

… bietet einen offenen Treffpunkt für Mädchen und junge Frauen. Hierzu gehören wöchentliche Caféöffnungszeiten, die Kreativ-Werkstatt sowie weitere Freizeitangebote. Die Sozialarbeiterinnen legen bei der Konzeption und Durchführung der Angebote Wert darauf, einerseits die Wünsche und Bedarfe der Mädchen und jungen Frauen zu berücksichtigen und andererseits durch unbekannte Aktivitäten neue Impulse zu setzen und Horizonte zu erweitern.

Angebote sind beispielsweise malen, Theater spielen, T-Shirts oder Taschen bemalen, basteln, Armbänder knüpfen, Karten- oder Brettspiele spielen, Kickerturniere, Gruppen-Erlebnis-Spiele, … Ebenso werden Aktionen außerhalb der ZIMA Räume unternommen wie beispielsweise Kinobesuche oder Schlittschuhlaufen.

Die Sozialarbeiterinnen unterstützen und beraten bei Fragen und Schwierigkeiten mit beispielsweise Familie, Partner*in, Schule oder Arbeitsstelle sowie in Krisensituationen. Bei Bedarf vermitteln sie an eine fachspezifische Beratungsstelle.

Die Geschichte von ZIMA

Bereits in den 1980er Jahren erkannte IN VIA die hohe Bedeutung von Mädchenarbeit und schaffte Räume für Begegnung und Austausch. 1983 eröffnete in den Räumen der Hackstraße 2 der Beratungsladen, welcher 1986/87 zum Mädchentreff umbenannt wurde. Zum 30-jährigen Jubiläum entstand ein Bericht mit "Rückblicken, Einblicken und Ausblicken" zur Mädchenarbeit von IN VIA in Stuttgart. Aufgrund von unter anderem gesellschaftlichen Veränderungen löste ZIMA im Jahre 2014 den Mädchentreff mit einer neuen Konzeption ab. Durch präventive Bildungs-Workshops an Schulen wurde ZIMA bei Adressatinnen bekannter, im offenen Treff und bei pädagogischen Freizeitangeboten können sie ihre Ressourcen entfalten und werden von den ZIMA Mitarbeiterinnen im Alltag begleitet. Insbesondere für geflüchtete Mädchen und junge Frauen ist ZIMA seit 2014 ein wichtiger Treffpunkt geworden.

Kooperation und Netzwerkarbeit

Das Zentrum für Interkulturelle Mädchen- und Frauenarbeit ist in verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen im Sozialraum Stuttgart vertreten und steht im sozialen Netzwerk der Stadt mit verschiedenen Kooperationspartnern in Kontakt. Nähere Informationen darüber können nachfolgend eingesehen werden.

Kontakt

ZIMA - Zentrum für Interkulturelle Mädchenarbeit

Adresse: Heidlesäcker 2, 70190 Stuttgart

Telefon: 0711 286 45 98

E-Mail: zima@invia-drs.de

 

Wir werden gefördert durch:

ZIMA wird gefördert aus Mitteln der Landeshauptstadt Stuttgart (Jugendamt), des Landes Baden Württemberg sowie kirchlichen Eigenmitteln.